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Teilen Sie Ihre Publikationen – Open Access in Horizon 2020

OAlogo 300Die Europäische Kommission hat entschieden, dass alle Publikationen, welche im Rahmen eines öffentlich finanzierten Projektes veröffentlicht werden, kostenlos übers Internet allen zugänglich gemacht werden. Mit dem Start von Horizon 2020 wird Open Access als Standard in allen Forschungsprojekten gelten. 

In einer, von der Europäischen Kommission finanzierten Studie, wurde bestätigt, dass die weltweite Umstellung auf die kostenlose Bereitstellung schriftlicher Forschungsergebnisse – auch als „Open Access“ bezeichnet – kurz vor dem Durchbruch steht. Dieser Studie zufolge ist davon auszugehen, dass sich der freie Zugang durchgesetzt hat, dass also etwa 50 % aller im Jahre 2011 veröffentlichten wissenschaftlichen Artikel jetzt kostenlos abrufbar sind. Máire Geoghegan-Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, erklärt: „Diese Ergebnisse zeigen, dass der freie Zugang Bestand haben wird. Die Bereitstellung von Forschungsergebnissen für alle verbessert die Qualität der wissenschaftlichen Arbeit und stärkt unsere wissensbasierte Wirtschaft."

Open Access in Horizon 2020
In Horizon 2020 werden die Forschungskonsortien frei entscheiden können, ob sie publizieren möchten oder nicht. Dies ist, vor allem für Industrie und KMU-Partner, von grösster Bedeutung, wenn es darum geht Resultate zu schützen. Wichtig ist aber zu wissen, dass wenn eine Forschergruppe sich zur Publikation entschliesst, dies dann via Open Access geschehen muss. 

Die Forscher werden ebenfalls selbst entscheiden können, welchen Weg sie im Rahmen von Open Access wählen. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten. Den grünen Weg, bei dem die Autoren in irgendeinem Journal publizieren und dann ihren Artikel selbstständig in einer öffentlich-zugänglichen Datenbank hinterlegen, oder aber den Goldenen Weg, wo die Publikation direkt in einem Open Access Journal publiziert wird. Die Europäische Kommission wird zusätzliche Geldmittel zur Verfügung stellen, um die Kosten für die beiden Möglichkeiten zu decken.

EU-Kommissarin Geoghegan-Quinn weist darauf hin, dass sich die Europäische Kommission für den freien Zugang in Europa einsetzt, auch was die Ergebnisse ihrer eigenen Forschungsförderung betrifft: „Der europäische Steuerzahler sollte für öffentlich finanzierte Forschung nicht zweimal bezahlen müssen. Aus diesem Grund haben wir vorgesehen, dass der freie Zugang zu Veröffentlichungen im Rahmen von „Horizont 2020“, dem künftigen Programm zur Förderung von Forschung und Innovation, zur Regel wird."

Haben Sie Fragen zu Open Access? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!